Karate-Weltmeisterin in Eching  
  Schahzard Mansouri lehrt Karate in Vollendung  
 

 

Der Karate-Lehrgang mit Shotokan Weltmeister Sigi Hartl in Eching hat mittlerweile Tradition. Zum fünften Male lud die Karateabteilung des SC in die Dreifach Turnhalle und über 90 Teilnehmer aus ganz Bayern erschienen um sich in der Teildisziplin Kata (ästhetische Technikdarbietung ohne Gegner) fachmännisch unterweisen zu lassen. Die Anwesenden waren angenehm überrascht als nicht Sigi Hartl sondern seine Trainerkollegin Schahzard Mansouri (ebenfalls 4. DAN) die Halle betrat. Die vielfache Kata-Meisterin und Bundesjugendtrainerin (trainiert wie Hartl von Bundestrainer Efthimios Karamitsos 6.DAN) konnte wie Ihr Kollege aber alle Teilnehmer vollkommen überzeugen. Die Unterstufe kam in den Genuss der ersten Einheit, im Mittelpunkt standen die Grundtechniken der Kata Heian Yondan. Dann folgte die Oberstufe aufmerksam den Ausführungen und v.a. den Vorführungen von Schahrzad. Diese hatten die Kata Nijushio und deren Bunkai (Anwendung der Techniken einer Kata am Partner) als Schwerpunkt gewählt. Nach jeweils zwei Unterweisungen der Ober- und Unterstufe waren alle Karateka hellauf von der Weltmeisterin begeistert, deren Karate effektive Power und anmutige Eleganz vereinigt. Abschluss bildete wie immer die Möglichkeit der Gürtelprüfung, die insgesamt 17 Teilnehmer wahrnahmen. Unter den Augen der anspruchsvollen und strengen Prüferin konnten jedoch alle Anwärter, wenn manche auch nur knapp, den Sprung zur nächsten Graduierung bestehen. Allein 10 Kandidaten überstanden den schweren Schritt zum 3.Kyu (Brauner Gürtel) unter Ihnen die beiden Echinger Samuel Leveque und Marco Smykalla die positive überzeugen konnten.
Somit war der Lehrgang wieder ein voller Erfolg und alle Teilnehmer freuen sich schon auf das „Nächste Mal“ und ein Wiedersehen mit einem der Weltmeister.


 
 
 
 

Effektive Power und anmutige Eleganz: Kata-Weltmeisterin Schahrzad Mansouri

 
     
  Autor: Michael Brust  
     
 
Bilder vom Lehrgang
 
 

Artikel aus dem Freisinger Tagblatt vom 24.11.04

 

Zurück